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    Ranken oder gelesen werden: Die optimale Textlänge für Content auf Desktop und Mobile

    Posted by:KayZaremba onFebruar 17, 2017

    Auf dieser Website wurde der Original Beitrag veroeffentlicht...

    „Suchmaschinen lieben Text.“ „Das liest doch sowieso niemand.“ Kommen dir solche Aussagen bekannt vor?

    Diese zwei Statements stehen für einen grundsätzlichen Konflikt im Prozess der Content-Erstellung. Einerseits willst du der Suchmaschine genügend Futter anbieten. Andererseits möchtest du, dass deine User deine Texte lesen.

    Was ist die optimale Textlänge für Posts im Web? Gibt es einen gemeinsamen Nenner, der diesen Konflikt löst? Eine KISSmetrics-Studie kommt dabei zu folgenden Ergebnissen.

    Ergebnisse einer Kissmetrics Studie

    Kissmetrics stellte jüngst Fallstudien vor, die Folgendes zutage brachten:

    • Ob kurze oder lange Texte erfolgreicher sind, hängt vom Endgerät ab.
    • Desktop-User bevorzugen lange Texte, aber nicht übermäßig lange Texte.
    • Im mobilen Kontext sollten die Texte knapp gehalten werden.

    Und außerdem hängt der Wert eines Textes für die Suchmaschine nicht nur von der Länge und den darin enthaltenen Relevanz-Signalen ab, sondern auch vom Nutzerverhalten.

    Wann ranken lange Texte?

    Dass lange Texte gut ranken, wird von vielen Online Marketern hervorgehoben. Woran liegt das? Hier die Gründe für das hohe Rankingpotenzial langer Texte:

    • Lange Texte beleuchten ein Thema umfassend und bieten hohen Informationswert.
    • Sie beinhalten meist automatisch Keyword-Phrasen im Longtail-Bereich.
    • Lange holistische Texte genießen durch ihre Länge Alleinstellungsmerkmale.
    • Länge ist ein Autoritäts-Signal. Daher ziehen lange Texte Qualitätslinks auf sich.

    Ergo ranken diese Texte besser. Selbstverständlich müssen lange Texte werthaltig sein. Künstlich aufgeblähte Texte lassen wir in diesem Zusammenhang außen vor.

    Gegen lange Texte spricht die Informationsvielfalt, die uns schlicht die Zeit nimmt, uns mit langen Texten intensiv zu befassen. Selbst die Befürworter langer Texte geben zu, nicht jeden von ihnen geschätzten Webtext von Anfang bis zum Schluss gründlich gelesen zu haben.

    Sind kurze Texte daher eine Alternative?

    Wann ranken kurze Texte?

    Neben der sinkenden Aufmerksamkeit kommt ein wichtiger Grund hinzu, der gegen lange Texte spricht: Lesen im Web ist anstrengender. Daher bevorzugen Leser kürzere Texte. Lange Texte werden in der Regel eher gescannt als gelesen.

    Aber kann ein kurzer Text ranken?

    Ranking-Chancen eines kurzen Textes?
    Ein kurzer Text rankt dann, wenn er eine gute User-Experience bietet. Wenn er gelesen wird und Interaktionen provoziert. Diese Nutzererfahrung kann eine Suchmaschine über Verweildauer, Abbruchrate und Scroll-Tiefe erfassen.

    Wie gehst du in der Praxis vor?

    Ganz einfach durch Testen. Du bietest Content einmal in einer epischen Version und ein anderes Mal in einer kürzeren Version an. Anschließend vergleichst du die Resultate nach folgenden Kriterien:

    • Verweildauer auf der Seite
    • Umfang der Scroll-Tiefe
    • Handelt es sich bei der Seite um eine Verkaufs-Seite, dann misst du zusätzliche die Conversions.

    So ging auch Kissmetrics in einem Kundenprojekt vor. Was fanden Sie heraus? Die Resultate differierten je nach Endgerät.

    Was ist die optimale Länge beim Lesen auf dem Desktop?

    Verweildauer und Leseanteil bei Texten unterschiedlicher Länge auf Desktop

    TOP = Verweildauer, Quelle: KISSmetrics

    Hier sind die User offenbar eher geneigt, längere Artikel zu lesen. Die Verweildauer war bei einer Seite mit einem Umfang von 1750 Wörtern am höchsten. Allerdings neigten bei einer mittleren Länge von 1055 Wörtern mehr User dazu, den Text bis zu Ende zu lesen.

    Schlusslicht war hier der kurze Artikel mit 542 Wörtern. Offenbar misst ein Desktop-User einem solchen Beitrag nicht genügend Autorität zu.

    Welche Textlänge ist auf dem Smartphone erfolgreich?

    Ganz anders der mobile User.

    Verweildauer und Leseanteil bei Texten unterschiedlicher Länge auf Smartphone

    TOP = Verweildauer, Quelle: KISSmetrics

    Mehr als 75 Prozent der User lesen kurze Texte bis zum Schluss. Auch die Verweildauer ist bei solchen Längen höher. Der Verlierer im mobilen Kontext ist der epische Text mit 1750 Wörtern. Ihn lesen nur 44 Prozent der User komplett.

    Was nimmst du aus der Studie mit?

    Denke an deinen User. Welchen Wert willst du ihm mit einem Text vermitteln? Mit welchen Elementen kannst du Mehrwert erhöhen? Kannst du Text durch Video oder Bildmaterial substituieren?

    Versuche dem User in der mobilen Variante einen kürzeren Text zur Verfügung zu stellen, bzw. einen solchen, den er im mobilen Kontext problemlos konsumieren kann.

    Es versteht sich von selbst, dass du lange Texte lesefreundlich aufbereitest und beim Texten im Web alle Register ziehst.

    Wie ist euere Erfahrung mit Textlängen, Rankings und Conversions? Ich freue mich über Kommentare.

    Quelle: KISSmetrics

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