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    Oktober 24, 2016 0

    ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Rekord im Nasdaq 100 – Übernahmen im Fokus

    Posted by:KayZaremba onOktober 24, 2016

    Auf dieser Website wurde der Original Beitrag veroeffentlicht...

    NEW YORK (dpa-AFX) – Übernahmeaktivitäten und positive Daten zur US-Industrie haben am Montag der Wall Street auf die Sprünge geholfen. Der Nasdaq-100-Index schloss sogar auf einem Rekordhoch. Stützend für die Indizes wirkte zudem die weltweit allgemein positive Börsenstimmung.

    Der Dow Jones Industrial ging mit plus 0,43 Prozent auf 18 223,03 Punkte aus dem Tag, nachdem der US-Leitindex in der vergangenen Woche nicht vom Fleck gekommen war. Der breite S&P-500-Index stieg zu Wochenbeginn um 0,47 Prozent auf 2151,33 Punkte. Der technologielastige Nasdaq-100-Index rückte um 1,20 Prozent auf 4909,97 Punkte vor und beendete damit den Handel auf dem höchsten Stand seiner Geschichte.

    Die Daten zur Stimmung in der US-Industrie im Oktober überraschten einem Händler zufolge positiv. Laut dem Finanzdaten-Anbieter Markit war der Index auf den höchsten Stand seit einem Jahr gestiegen. Von den Reden der US-Notenbanker William Dudley und James Bullard gingen hingegen keine Impulse aus. Während Dudley sich nicht zur Geldpolitik äußerte, gab es von Bullard nichts Neues. Entsprechend konzentrierte sich das Interesse der Anleger hauptsächlich auf zwei angekündigte Übernahmen und einen großen Anteilskauf.

    AKTIEN VON TIME WARNER UND AT&T GEBEN NACH

    Am Samstag hatten der Telekomkonzern AT&T und der Medienkonzern Time Warner ihre Karten auf den Tisch gelegt und offiziell gemacht, worüber bereits seit Donnerstag spekuliert wurde. AT&T will weit ins Mediengeschäft und daher Time Warner übernehmen. Inklusive der übernommenen Schulden von Time Warner liegt der Kaufpreis bei 108,7 Milliarden US-Dollar. Insgesamt sollen 107,50 Dollar pro Aktie gezahlt werden, zur Hälfte in bar und zur Hälfte in Aktien.

    Die Aktien von Time Warner gaben am Ende des S&P 100 um 3,06 Prozent nach und die von AT&T folgten an dritter Stelle mit minus 1,68 Prozent. Die negative Kursreaktion beider Papiere begründeten Händler mit der Sorge, dass die Übernahme wegen wettbewerbsrechtlicher Bedenken scheitern könnte. Zudem hatten die Papiere in der vergangenen Woche bereits deutlich auf die Spekulationen reagiert: Während AT&T nachgegeben hatten, waren die Papiere von Time Warner nach oben geschossen und hatten bei 94,44 US-Dollar den höchsten Stand seit Januar 2002 erreicht.

    OFFERTE VON ROCKWELL LINCOLNS: B/E AEROSPACE SCHIESSEN HOCH

    Hohe Beachtung wurde am Montag darüber hinaus der Luftfahrtbranche zuteil: Die Anteilscheine von B/E Aerospace schossen um 16,36 Prozent hoch, während die von Rockwell Collins um 6,22 Prozent nachgaben. Beide hatten am Sonntag eine definitive Fusionsvereinbarung verkündet. Rockwell, ein Hersteller von Kontroll- und Navigationssystemen für die Luft- und Raumfahrt, will den Branchenkollegen für 6,4 Milliarden Dollar in bar und Aktien sowie zuzüglich 1,9 Milliarden Dollar Schulden übernehmen. Im Zuge der positiven Branchenstimmung gewannen auch die im Dow notierten Aktien von Boeing 1,34 Prozent. Damit zählten sie zu den Favoriten im US-Leitindex.

    Die chinesische HNA Group will in großem Stil beim US-Hotelriesen Hilton einsteigen und einen 25-prozentigen Anteil von der Beteiligungsgesellschaft Blackstone übernehmen. HNA bietet 26,25 Dollar pro Hilton-Aktie in bar oder insgesamt 6,5 Milliarden Dollar (6,0 Mrd Euro). Die an der New Yorker Börse gehandelten Aktien von Hilton reagierten kaum. Sie legten um 0,13 Prozent auf 22,94 Dollar zu.

    T-MOBILE US HEBT PROGNOSEN AN

    Um 9,50 Prozent sprangen nach vorgelegtem Geschäftsbericht die Papiere von T-Mobile US hoch. Der Kundenansturm auf die Telekom-Tochter hält an und stimmte die US-Mobilfunksparte erneut optimistischer. Wegen eines Sonderertrags bei Mobilfunklizenzen hatte T-Mobile US auch unter dem Strich deutlich mehr verdient als ein Jahr zuvor.

    Der Eurokurs zeigte sich im US-Handel weiter schwächer und wurde zur Schlussglocke an der Wall Street bei 1,0874 Dollar gehandelt. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,0891 (Freitag: 1,0886) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,9182 (0,9186) Euro. Am US-Rentenmarkt gaben richtungweisende zehnjährige Staatsanleihen um 8/32 Punkte auf 97 20/32 Punkte nach und rentierten mit 1,763 Prozent./ck/he

    — Von Claudia Müller, dpa-AFX —

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