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    Dezember 1, 2016 0

    MORNING BRIEFING – USA/Asien -2-

    Posted by:KayZaremba onDezember 1, 2016

    Auf dieser Website wurde der Original Beitrag veroeffentlicht...

    DJ MORNING BRIEFING – USA/Asien

    Der Markt-Überblick am Morgen, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:

    TAGESTHEMA

    Steigende Immobilienverkäufe und fiskalpolitische Stimuli haben die chinesische Industrie im November weiter wachsen lassen. Der offizielle Industrie-Einkaufsmanagerindex erhöhte sich auf 51,7 Punkte nach 51,2 Zähler im Vormonat. Analysten hatten für November nur mit 51,0 Punkten gerechnet. Über der Schwelle von 50 Punkten wird signalisiert, dass es sich um eine Expansion handelt. Wie die nationale Statistikbehörde weiter mitteilte, legten die Aufträgseingänge, die Importpreise und die Exporte in dem Monat zu. Der offizielle Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungsektor kletterte im vergangenen Monat auf 54,7 Punkte von 54,0 im Oktober. Der privat erhobene Caixin-Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe zeigte im November allerdings einen leichten Rückgang auf 50,9 Punkte von noch 51,2 Punkten im Oktober. Im Vormonat wurde beim Caixin-Einkaufsmanagerindex allerdings der höchste Stand seit 27 Monaten markiert.

    AUSBLICK KONJUNKTUR

    -US 
        14:30 Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche) 
              PROGNOSE: 250.000 
              zuvor:    251.000 
     
        15:45 Einkaufsmanagerindex verarbeitendes Gewerbe Markit 
              November (2. Veröffentlichung) 
              PROGNOSE:   53,9 
              1. Veröff.: 53,9 
              zuvor:      53,4 
     
        16:00 Bauausgaben Oktober 
              PROGNOSE: +0,6% gg Vm 
              zuvor:    -0,4% gg Vm 
     
        16:00 ISM-Index verarbeitendes Gewerbe November 
              PROGNOSE: 52,5 Punkte 
              zuvor:    51,9 Punkte 
     
     
    

    ÜBERSICHT INDIZES

    INDEX                   Stand   +/- % 
    S&P-500-Future       2.195,70  -0,14% 
    Nikkei-225          18.513,12  +1,12% 
    Hang-Seng-Index     22.883,55  +0,41% 
    Kospi                1.983,75  +0,01% 
    Schanghai-Composite  3.265,00  +0,46% 
    S&P/ASX-200          5.500,20  +1,10% 
     
     
    

    FINANZMÄRKTE

    OSTASIEN (VERLAUF)

    Die Ölpreisrally nach der Einigung der Opec auf eine Förderbegrenzung überträgt sich auf die Aktienmärkte. Dort geht es durch die Bank aufwärts mit den Aktienkursen. Tokio schloss zusätzlich befeuert von einem zum US-Dollar sinkenden Yen auf Jahreshoch. Die rohstofflastige Börse in Sydney hat fest geschlossen – trotz schwacher Daten zur Investitionstätigkeit der australischen Wirtschaft. Auch die übrigen Börsen der Region melden Aufschläge von rund einem halben Prozent. Die Opec verständigte sich auf eine Drosselung ihrer Ölförderung um 1,2 Millionen Barrel auf 32,5 Millionen Fass pro Tag. Das entspricht rund 1 Prozent der täglichen Ölproduktion rund um den Globus. Die Ölpreise reagierten darauf mit massiven Aufschlägen, die zum Großteil schon während der Verhandlungen am Mittwoch aufliefen. Zur guten Stimmung tragen auch gute Konjunkturdaten aus China bei. Die Ölpreisrally und positive Wirtschaftsdaten in den USA stützen den Dollar. Neben dem Yen neigen auch andere Währungen der Region wie der philippinische Peso oder die indonesische Rupiah zur Schwäche. Der in Dollar gehandelte Goldpreis gibt daher deutlich nach. Energie- und Ölwerte führen in der gesamten Region die Liste der Gewinner an. Gesucht in Tokio sind angesichts der Yen-Schwäche auch Exportwerte. Hyundai Merchant Marine geben in Seoul 5,1 Prozent ab. Am Markt gehen erneut Sorgen um, die Reederei könnte nicht Teil der weltgrößten Containerschiffallianz werden. Cosco legen in Singapur um über 5 Prozent auf ein Zweimonatshoch zu, nachdem Kunden Optionen zur Lieferung neuer Schiffe gezogen haben.

    US-NACHBÖRSE

    Schwache Geschäftszahlen, schwacher Ausblick und eine gesenkte Jahresprognose haben die Aktie von Guess abstürzen lassen. Der Bekleidungseinzelhändler wartete mit Drittquartalszahlen unter Markterwartung auf und verschreckte Anleger mit einem düsteren Ausblick auf die Schlussperiode sowie mit einer reduzierten Jahresprognose. Der Kurs brach um 13,3 Prozent ein. Die Titel der Cloudspeichergesellschaft Box kletterten dagegen um 1,1 Prozent. Die Gesellschaft hob ihren Umsatzausblick abermals an, wie schon im Quartal zuvor. Zudem fiel der Verlust in der dritten Periode kleiner aus als befürchtet. Der Videospieleentwickler Zynga verklagt seinen Wettbewerber Scopely wegen des Diebstahls von Handelsgeheimnissen. Die Papiere verteuerten sich um 1,1 Prozent.

    WALL STREET

    INDEX               zuletzt         +/- %         absolut  +/- % YTD 
    DJIA              19.123,38          0,01            1,78       9,75 
    S&P-500            2.198,82         -0,26           -5,84       7,58 
    Nasdaq-Comp.       5.323,68         -1,05          -56,24       6,32 
    Nasdaq-100         4.810,81         -1,28          -62,40       4,74 
     
                                    Vortag 
    Umsatz NYSE (Aktien) 1.611 Mio  927 Mio 
    Gewinner             1.195      1.468 
    Verlierer            1.840      1.552 
    Unverändert             83        102 
    

    Uneinheitlich – Die US-Märkte standen im Bann der Opec-Einigung. Entgegen etlicher skeptischer Stimmen ist es dem Ölkartell gelungen, eine nennenswerte Produktionssenkung zu beschließen. Das trieb den Ölpreis und die Energiewerte, während der Gesamtmarkt schwächelte. Gleich zu Beginn hatten der Dow-Jones-Index und der S&P-500 neue Allzeithochs erreicht. Doch mit dem wenig inspirierenden Beige Book drehten die Indizes nach unten ab. Der Opec-Beschluss ließ den Energiesektor um 4,8 Prozent anziehen. Exxon Mobil legten um 1,6 Prozent und Chevron um 2 Prozent zu. Devon Energy haussierten um 14,6 Prozent und Marathon Oil um knapp 21 Prozent. Die Aktien von Goldman Sachs verteuerten sich mit einer Deutsche-Bank-Hochstufung um 3,6 Prozent. Für Gopro ging es 1,5 Prozent nach oben. Der Actionkamera-Hersteller streicht rund 15 Prozent der Stellen. Autodesk reduzierten sich um 3,5 Prozent. Der Softwareanbieter hatte einen Verlust für das dritte Quartal berichtet. Für American Eagle Outfitters ging es 12,4 Prozent nach unten. Der Einzelhändler hat beim flächenbereinigten Umsatz enttäuscht

    TREASURYS

    Laufzeit       Rendite   Änderung in Bp 
    10 Jahre        2,38%         9,0 
    30 Jahre        3,04%         9,1 
    

    Zu einem regelrechten Ausverkauf kam es bei den US-Anleihen, belastet von den starken Konjunkturdaten. Zudem treibt das teurere Öl die Inflation, was wiederum die Attraktivität der Anleihen schmälert. Die Rendite zehnjähriger US-Anleihen legte um 9 Basispunkte auf 2,38 Prozent zu.

    DEVISEN

    DEVISEN  zuletzt  +/- %    00:00  Mi, 10:59 Uhr   % YTD 
    EUR/USD   1,0619  +0,2%   1,0596         1,0640   -2,2% 
    EUR/JPY   121,08  -0,1%   121,21         120,30   -5,1% 
    EUR/GBP   0,8476  +0,1%   0,8468         0,8521  +15,1% 
    GBP/USD   1,2529  +0,1%   1,2511         1,2487  -15,1% 
    USD/JPY   114,02  -0,3%   114,39         113,06   -2,9% 
    USD/KRW  1169,25  -0,9%  1179,43        1171,80   -0,6% 
    USD/CNY   6,8934  +0,1%   6,8869         6,8833   +6,2% 
    USD/CNH   6,9008  -0,2%   6,9179         6,9008   +5,1% 
    USD/HKD   7,7553  -0,0%   7,7564         7,7558   +0,1% 
    AUD/USD   0,7413  +0,3%   0,7388         0,7464   +1,8% 
     
     
    

    Die politischen Probleme Europas waren einer der Gründe, warum der Dollar gegen den Euro vorrückte. Aber auch die starken US-Daten stützten den Greenback, der auch gegen den Yen und andere Währungen vorrückte. Während kaum noch jemand an einer Zinserhöhung der Fed im Dezember zweifelt, preisen die Teilnehmer bereits für 2017 ein weiteres Anziehen der Zinsschraube ein. Die Gemeinschaftswährung fiel wieder unter die Marke von 1,06 Dollar und notierte bei 1,0598 Dollar.

    ++++ ROHSTOFFE +++++

    ÖL

    ROHÖL           zuletzt  VT-Settl.  +/- %  +/- USD   % YTD 
    WTI/Nymex         50,05      49,44  +1,2%     0,61  +13,2% 
    Brent/ICE         52,52      51,84  +1,3%     0,68  +14,3% 
     
     
    

    Entgegen etlicher skeptischer Stimmen ist es der Opec gelungen, eine nennenswerte Produktionssenkung zu beschließen. Das trieb Rohöl der Sorte WTI um 9,3 Prozent auf 49,44 Dollar je Barrel, Brent kletterte erstmals seit einem Monat über 50 Dollar je Fass. Die Opec will die Ölförderung um 1,2 Millionen Barrel pro Tag auf 32,5 Millionen Barrel reduzieren. Das würde rund 1 Prozent der täglichen Ölproduktion rund um den Globus entsprechen. Es ist die erste Fördersenkung der Organisation seit acht Jahren. Dazu kommt noch, dass auch das Nicht-Opec-Land Russland bereits einer Senkung zugestimmt hat, und zwar um 300.000 Barrel am Tag. „Das war eindeutig einer der besseren Tage der Opec“, sagte Rohstoffanalyst Paul Horsnell von Standard Chartered. Allerdings warnten Teilnehmer, dass die US-Ölindustrie mit den steigenden Preisen ihre Förderung ausbauen könnte. Einstweilen wurden die wöchentlichen US-Lagerdaten vom Opec-Treffen weitgehend in den Hintergrund gedrängt. Während es bei Rohöl zu einem unerwarteten Rückgang der Bestände kam, legten Benzin und Destillate kräftig zu.

    METALLE

    METALLE         zuletzt     Vortag  +/- %  +/- USD   % YTD 
    Gold (Spot)    1.175,50   1.173,27  +0,2%    +2,23  +10,8% 
    Silber (Spot)     16,56      16,51  +0,3%    +0,05  +19,8% 
    Platin (Spot)    913,75     913,00  +0,1%    +0,75   +2,5% 
    Kupfer-Future      2,66       2,62  +1,3%    +0,03  +23,3% 
     
     
    

    Mit dem anziehenden Dollar kam auch der Goldpreis unter massiven Druck: Der Preis sackte um 1,2 Prozent ab auf 1.174 Dollar. Im November ging es um 7,9 Prozent abwärts, das war der schwächste Monat seit Juni 2013. Eine Erholung könnte das Verfassungsreferendum am Sonntag in Italien bringen. Ein „Nein“ würde als ein Zeichen steigender politischer Unsicherheit gedeutet werden und könnte eine stärkere Gold-Nachfrage nach sich ziehen.

    MELDUNGEN SEIT VORTAG, 20.00 UHR

    FISKALPOLITIK CHINA

    (MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

    December 01, 2016 01:52 ET (06:52 GMT)

    China führt eine Sondersteuer von 10 Prozent auf Nobelautos ein. Betroffen sind Fahrzeuge ab einem Preis von 1,3 Millionen Yuan (178.000 Euro).

    GELDPOLITIK BRASILIEN

    Brasiliens Zentralbank hat abermals die Zinsen gesenkt. Nach einem Zinsschritt erst im Oktober drückt die Notenbank den Basiszinssatz Selic um 25 Basispunkte auf 13,75 Prozent.

    KONJUNKTUR USA

    Das Wachstum der US-Wirtschaft hat sich einer Erhebung der US-Notenbank zufolge in den meisten Regionen weiter fortgesetzt. In sieben von zwölf Distrikten sei die Wirtschaft von Anfang Oktober bis Mitte November moderat gewachsen, heißt es im „Beige Book“. Auch die Erwartungen seien zumeist positiv, hieß es.

    KONJUNKTUR JAPAN

    Kfz-Absatz Nov +13,9% gg Vorjahr

    INFLATION INDONESIEN

    Verbraucherpreise Nov +0,47% gg Vm (PROG: +0,32%)

    Verbraucherpreise Nov +3,58% gg Vj (PROG: +3,42%)

    Kernverbraucherpreise Nov +3,07% gg Vorjahr (Okt: +3,08%)

    INFLATION THAILAND

    Verbraucherpreise Nov -0,06% gg Vormonat (PROG -0,01%)

    Verbraucherpreise Nov +0,6% gg Vorjahr (PROG +0,6%)

    Verbraucherpreise Kernrate Nov +0,72% gg Vorjahr (PROG +0,73%)

    Verbraucherpreise Kernrate Nov +0,03% gg Vormonat (PROG +0,04%)

    INFLATION SÜDKOREA

    Verbraucherpreise Nov +1,3% (PROG: +1,5%) gg Vorjahr

    Verbraucherpreise Nov -0,1% (PROG: +0,1%) gg Vormonat

    Verbraucherpreise Kernrate Nov +1,4% gg Vorjahr, -0,1% gg Vormonat

    GOOGLE

    Smartphones mit dem Betriebssystem Android von Google sind nach Angaben von Forschern zu Opfern eines großangelegten Hackerangriffs geworden. Wie die auf den Schutz vor Cyberkriminalität spezialisierte israelische Firma Check Point Software Technologies mitteilte, wurden auf den Smartphones die Google-Konten von mehr als einer Million Nutzern mit einer sogenannten Malware namens „Gooligan“ infiziert.

    SAIC

    Audi hat eine geplante Kooperation mit der chinesischen SAIC Motor auf Eis gelegt. Der Premiumhersteller reagiert damit auf die Proteste ihrer Autohändler in dem Land. Sie fordern Ausgleichszahlungen von der VW-Tochter, denn sie fürchten Gewinnrückgänge wegen der Kooperation mit SAIC.

    Kontakt zum Autor: [email protected]

    DJG/raz/flf

    (END) Dow Jones Newswires

    December 01, 2016 01:52 ET (06:52 GMT)

    Copyright (c) 2016 Dow Jones & Company, Inc.

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