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    Oktober 27, 2016 0

    MORNING BRIEFING – Deutschland/Europa -2-

    Posted by:KayZaremba onOktober 27, 2016

    Auf dieser Website wurde der Original Beitrag veroeffentlicht...

    DJ MORNING BRIEFING – Deutschland/Europa

    Der Markt-Überblick am Morgen, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.

    TAGESTHEMA I

    Die für Donnerstag geplante Unterzeichnung des europäisch-kanadischen Handelsabkommens Ceta ist geplatzt. Der kanadische Ministerpräsident Justin Trudeau sagte die vorgesehene Reise nach Brüssel ab, nachdem die innerbelgischen Verhandlungen über Ceta ohne Ergebnis vertagt worden waren. Belgiens Zentralregierung und die Regionen wollen am Morgen weiterverhandeln. Kanada zeigte sich offen für eine Unterzeichnung zu einem späteren Zeitpunkt. „Kanada ist bereit, dieses wichtige Abkommen zu unterzeichnen, wenn Europa bereit ist“, erklärte eine Sprecherin des kanadischen Handelsministeriums. Von einem Scheitern der Verhandlungen wollte Belgiens Außenminister Didier Reynders nicht sprechen. Es gebe noch einige technische Fragen, die gelöst werden müssten.

    TAGESTHEMA II

    Die Übernahme des deutschen 3D-Druckerherstellers SLM Solutions durch den US-Technologiekonzern General Electric (GE) ist gescheitert. Die Amerikaner teilten mit, nicht die erforderliche Mindestannahmequote erreicht zu haben. Der Hedgefonds Elliott des US-Investors Paul E. Singer hatte vergangene Woche angekündigt, seine Beteiligung von mehr als 20 Prozent an SLM nicht anzudienen. Ohne dieses Aktienpaket war aber das Erreichen der Mindestannahmeschwelle von 75 Prozent schwierig. Auch die Akquisition des schwedischen 3D-Druckerherstellers Arcam ist fraglich, denn Elliot hält bereits mehr als 10 Prozent. Das könnte reichen, um auch diese Offerte zu blockieren, denn die Mindestannahmeschwelle für Arcam liegt bei 90 Prozent.

    AUSBLICK UNTERNEHMEN

    DEUTSCHE BANNK

    Nachfolgend die Konsensschätzungen zum dritten Quartal 2016 (Angaben in Millionen Euro):

    Erg    Erg nSt 
    3. Quartal       Erträge       vSt  u.Dritten 
    MITTELWERT         7.218      -536       -452 
    Vorjahr            7.330    -6.101     -6.013 
     
    

    VOLKSWAGEN

    Nachfolgend die Konsensschätzungen zum dritten Quartal 2016 (Angaben in Millionen Euro, Ausnahme Ergebnis je unverwässerte Vorzugsaktie in Euro):

    oper. 
                             oper.   Erg    Erg   Erg nSt   Erg/ 
    3. Quartal      Umsatz    Erg    (1)    vSt u.Dritten    Akt 
    MITTELWERT      51.473  3.056  3.072  3.068     2.226   4,54 
    Vorjahr         51.487 -3.479  3.206 -2.522    -1.731  -3,45 
    

    (1) Vor Sondereinflüssen.

    BBVA

    Nachfolgend die Konsensschätzungen zum dritten Quartal 2016 (Angaben in Millionen Euro, Ausnahme Ergebnis je Aktie in Euro):

    Brutto-  Zinsüber-    Erg nSt   Erg/ 
    3. Quartal   einnahmen     schuss  u.Dritten  Aktie 
    MITTELWERT       6.047      4.212        836   0,13 
    Vorjahr          5.980      4.490     -1.057  -0,17 
     
     
    

    BT GROUP

    Nachfolgend die Konsensschätzungen zum zweiten Quartal 2016/17 (Angaben in Millionen Pfund Sterling):

    EBITDA    Erg   Erg 
    2. Quartal   Umsatz    bereinigt   vSt   nSt 
    MITTELWERT    5.923        1.868   709   567 
    Vorjahr       4.381        1.442   642   525 
     
     
    

    SCHNEIDER ELECTRIC

    Nachfolgend die Konsensschätzungen zum dritten Quartal (Angaben in Millionen Euro, Wachstum in Prozent):

    organisches 
    3. Quartal     Umsatz     Wachstum 
    MITTELWERT      6.111         -1,1 
    Vorjahr         6.594         -1,6 
     
     
    

    TELEFONICA

    Nachfolgend die Konsensschätzungen zum dritten Quartal 2016 (Angaben in Millionen Euro):

    OIBDA    Erg 
    3. Quartal    Umsatz      (1)    nSt 
    MITTELWERT    13.127    4.104    695 
    Vorjahr       11.919    3.693    884 
    

    (1) Operatives Ergebnis vor Abschreibungen und Wertberichtigungen.

    Weitere Termine:

    07:00 DE/Siltronic AG, Ergebnis 3Q, München

    07:00 DE/BASF SE, ausführliches Ergebnis 3Q (10:30 Herbst-PK), Ludwigshafen

    07:00 FI/Nokia Corp, Ergebnis 3Q, Espoo

    07:00 SE/Volvo Car Corp, Ergebnis 3Q, Göteborg

    07:10 DE/Adva Optical Networking SE, Ergebnis 3Q, Martinsried

    07:30 DE/Vossloh AG, Ergebnis 3Q, Werdohl

    07:45 DE/Stratec Biomedical AG, Ergebnis 9 Monate, Birkenfeld

    08:00 GB/Barclays plc, Ergebnis 3Q, London

    08:00 NL/KPN NV, Ergebnis 3Q, Den Haag

    08:15 DE/DMG Mori AG, Ergebnis 3Q, Bielefeld

    12:00 CA/PotashCorp, Ergebnis 3Q, Saskatoon

    12:45 US/Dow Chemical Co, Ergebnis 3Q, Midland

    13:00 US/Twitter Inc, Ergebnis 3Q, San Francisco

    13:00 US/Ford Motor Co, Ergebnis 3Q, Dearborn

    13:45 US/United Parcel Service Inc (UPS), Ergebnis 3Q, Atlanta

    18:00 FR/Saint-Gobain SA, Umsatz 3Q, Courbevoie

    19:00 AT/Telekom Austria AG, Ergebnis 9 Monate, Wien

    22:01 US/Amazon.com Inc, Ergebnis 3Q, Seattle

    22:01 US/Alphabet Inc (Google-Holding), Ergebnis 3Q, Mountain View

    Außerdem im Tagesverlauf:

    – DE/Deutsche Börse AG, Ergebnis 3Q, Frankfurt

    – DE/Volkswagen AG (VW), Ergebnis 3Q (14:00 Telefonkonferenz), Wolfsburg

    DIVIDENDENABSCHLAG

    Unilever:  0,289 GBP 
     
     
    

    AUSBLICK KONJUNKTUR

    -EU 
        10:00 EZB, Geldmenge M3 September 
              PROGNOSE: +5,1% gg Vj 
              zuvor:    +5,1% gg Vj 
              Drei-Monats-Rate 
              PROGNOSE: +5,1% gg Vj 
              zuvor:    +5,0% gg Vj 
     
    -IT 
        10:00 Geschäftsklimaindex verarbeitender Sektor Oktober 
              PROGNOSE: 102,1 
              zuvor:    101,9 
     
        10:00 Verbrauchervertrauen Oktober 
              PROGNOSE: 108,6 
              zuvor:    108,7 
     
    -GB 
        10:30 BIP 3Q (1. Veröffentlichung) 
              PROGNOSE: +0,4% gg Vq/+2,1% gg Vj 
              zuvor:    +0,7% gg Vq/+2,1% gg Vj 
     
    -US 
        14:30 Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche) 
              PROGNOSE: 255.000 
              zuvor:    260.000 
     
        14:30 Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter 
              September 
              PROGNOSE:  -0,6% gg Vm 
              zuvor: revidiert +0,1% gg Vm; vorläufig 0,0% gg Vm 
     
     
    

    AUSBLICK EUROPÄISCHE ANLEIHE-AUKTIONEN

    11:00 SE/Auktion variabel verzinster Anleihen 
     
    11:30 HU/Auktion 2,00-prozentiger Anleihen mit Laufzeit Oktober 2019 
             im Volumen von 18 Mrd HUF 
             Auktion 2,50-prozentiger Anleihen mit Laufzeit Oktober 2021 
             im Volumen von 15 Mrd HUF 
             Auktion 3,00-prozentiger Anleihen mit Laufzeit Oktober 2027 
             im Volumen von 10 Mrd HUF 
     
     
    

    ÜBERSICHT INDIZES

    INDEX                  Stand      +/- % 
    S&P-500-Future      2.133,60     -0,02% 
    Nikkei-225         17.279,32     -0,65% 
    Shanghai-Composite  3.103,93     -0,40% 
     
    DAX                10.709,68     -0,44% 
    DAX-Future         10.694,00     -0,69% 
    XDAX               10.698,10     -0,68% 
    MDAX               21.222,12     -0,23% 
    TecDAX              1.751,29     -0,40% 
    EuroStoxx50         3.080,98     -0,21% 
    Stoxx50             2.841,16     -0,54% 
    Dow-Jones          18.199,33     +0,17% 
    S&P-500-Index       2.139,43     -0,17% 
    Nasdaq-Comp.        5.250,27     -0,63% 
    EUREX                zuletzt  +/- Ticks 
    Bund-Future           163,08        -74 
     
     
    

    FINANZMÄRKTE

    EUROPA

    Ausblick – Mit einem verhaltenen Start an Europas Börsen rechnen Händler am Donnerstag. „Vor allem die Aufnahme der Zahlen der Deutschen Bank entscheidet heute darüber, ob auch die Erholung im Bankensektor weitergeht“, sagt ein Händler. Als belastend wird der Ölpreis gesehen. Der WTI-Preis setzt sich unter der 50-Dollar-Marke fest, nachdem ein kurzer Erholungsversuch am Donnerstag gescheitert ist. Händler rechnen daher mit weiter fallenden Preisen. Dies könnte wiederum die US-Energie-Anleihen weiter unter Druck setzen und einen „Dominoeffekt“ ausüben. Konjunkturseitig steht vor allem das britische BIP zum dritten Quartal im Fokus. Je nachdem wie es ausfällt, könnte es zu stärkeren Bewegungen beim Pfund kommen.

    Rückblick: Knapp behauptet – Den Aktienkursen ging die Putse aus, sie konte aber immerhin einen Teil ihrer Verluste in den letzten zwei Handelsstunden aufholen. Auslöser hierfür war ein überraschender Rückgang der Rohöl- und Benzinlagerbestände in den USA, der die Ölpreiswe stützte und damit Verunsicherung aus dem Markt nahm. Aktien aus dem Energiesektor grenzten ihre Verluste ein. Profiteure des zuvor noch deutlich nachgebenden Ölpreises waren die Aktien der Fluggesellschaften. So legten die Kurse von Lufthansa, Air France-KLM und IAG um 1,7 bis 5,2 Prozent zu, wenngleich sie ihre Tagheshochs nicht halten konnten. Unter Druck standen Stahlwerte. Händler führten dies auf eine negative Studie von Moody’s zurück. Thyssenkrupp fielen um 2,6 Prozent, Arcelormittal um 1,6 Prozent und Salzgitter um 2,3 Prozent. Glaxosmithkline gabe nach Vorlage von Quartalszahlen um 0,2 Prozent nach.

    DAX/MDAX/TECDAX

    Etwas leichter – Der DAX könnte zum dritten Mal seit Mitte August den Sprung über den Widerstand bei 10.800 Punkten verpassen. Das neue Jahreshoch bei 10.828 Punkten sei „nicht mit Momentum auf den Weg gebracht worden“, so Jens Klatt vom Broker JFD. Bayer verloren 1,5 Prozent. Zwar haben die Leverkusener im dritten Quartal besser abgeschnitten als erwartet; der etwas optimistischere Ausblick auf das Gesamtjahr blieb jedoch hinter den Erwartungen einiger Marktakteure zurück. Krones legten um 12 Prozent zu. Das Unternehmen hat im dritten Quartal mehr Aufträge verbucht als erwartet und will bis 2020 den Umsatz jährlich im Schnitt um 7 Prozent steigern. Bei Aixtron lastete ein mögliches Scheitern der Übernahme des LED-Zulieferers durch die chinesische Grand Chip Investment wie schon am Montag schwer auf dem Kurs. Aixtron brachen um 10 Prozent ein.

    XETRA-NACHBÖRSE/XDAX (22 Uhr) -0,1% auf 10.698 Punkte

    (MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

    October 27, 2016 01:33 ET (05:33 GMT)

    SLM Solutions stürzten um 13 Prozent ab nach dem engültigen Scheitern der Übernahme durch General Electric. Deutsche Post zeigten sich unbeeindruckt von einem neuen Aktienrückkaufprogramm. In der Schaltbau-Aktie sei kein nennenswerter Umsatz verzeichnet worden, nachdem das Unternehmen am frühen Abend Zahlen veröffentlicht hatte, hieß es. Die Aktie sank um 0,3 Prozent.

    USA / WALL STREET

    Uneinheitlich – Der deutlich gestiegene Markit-Einkaufsmanagerindex für den Servicesektor verpuffte ebenso wie überraschend gut ausgefallene Daten zu den Neubauverkäufen. Die Apple-Aktie verlor in Reaktion auf den Quartalsbericht, der sinkende Umsätze und Gewinne gezeigt hatte, 2,2 Prozent und war damit größter Verlierer im Dow. Die Gewinner wurden von Boeing angeführt, die um 4,7 Prozent zulegten, nachdem der Flugzeugbauer gute Zahlen vorgelegt und den Ausblick angehoben hatte. Überzeugen konnten auch der Netzwerkausrüster Juniper und Akamai, ein Anbieter von Cloud-Lösungen, mit ihren Quartalszahlen. Juniper gewannen 10,2 Prozent, Akamai machten einen Sprung von 14,6 Prozent. Dagegen brachen Chipotle Mexican Grill um 9,3 Prozent ein. Seitdem sich im vergangenen Jahr mehrere Kunden der Restaurantkette mit Kolibakterien infiziert hatten, bleiben die Gäste fern.

    Am Anleihemarkt gaben die Kurse etwas nach, belastet von Zinserhöhungsspekulationen und sinkenden Notierungen an den Anleihemärkten der europäischen Industrieländer. Ursächlich für den Ausverkauf in Europa sei eine Fülle von Neuemissionen von Staats- und Unternehmensanleihen gewesen, hieß es.

    DEVISENMARKT

    DEVISEN  zuletzt  +/- %  0.00 Uhr  Mi, 17.11 Uhr 
    EUR/USD   1,0902  -0,0%    1,0906         1,0914 
    EUR/JPY   113,92  -0,1%    113,98         113,99 
    EUR/CHF   1,0837  -0,2%    1,0854         1,0839 
    GBP/EUR   1,1204  -0,0%    1,1218         1,1204 
    USD/JPY   104,50  +0,0%    104,49         104,43 
    GBP/USD   1,2215  -0,2%    1,2238         1,2228 
     
    

    Der Dollar fiel leicht zurück. Händlern begründeten dies damit, dass die für Dezember mehrheitlich erwartete Zinsanhebung in den USA mittlerweile gut eingepreist sei. „Wir hatten beim Dollar einen ziemlichen Schub nach oben, da kommt es nicht überraschend, wenn er jetzt ein wenig zurückkommt“, sagte Simon Smith, Chefvolkswirt bei FXPro. Der Euro kletterte in der Folge wieder über die Marke von 1,09 Dollar und ging im späten US-Handel knapp oberhalb dieser Marke um.

    ROHSTOFFE

    ÖL

    ROHOEL          zuletzt  VT-Settl.  +/- %  +/- USD   % YTD 
    WTI/Nymex         49,28      49,18  +0,2%     0,10  +12,4% 
    Brent/ICE         50,11      49,98  +0,3%     0,13  +12,2% 
     
    

    Die Ölpreise setzten ihre Talfahrt fort. Erfreuliche Daten des US-Energieministeriums (DoE) milderten den Verkaufsdruck nur vorübergehend. Zwar meldete das DoE einen Rückgang seiner Rohölvorräte, dieser genügte aber nicht, um die Furcht vor einem hartnäckigen Überangebot zu zerstreuen. Der Ölmarkt werde beherrscht von Zweifeln, ob die Bemühungen der Opec zur Stabilisierung der Preise erfolgreich sein werden, sagten Analysten. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI sank zum Settlement um 1,6 Prozent auf 49,18 Dollar. Brent verlor in ähnlicher Größenordnung und fiel erstmals seit Anfang Oktober wieder unter 50 Dollar.

    METALLE

    METALLE         zuletzt     Vortag  +/- %  +/- USD   % YTD 
    Gold (Spot)    1.267,69   1.267,15  +0,0%    +0,54  +19,5% 
    Silber (Spot)     17,59      17,63  -0,2%    -0,04  +27,3% 
    Platin (Spot)    964,00     962,80  +0,1%    +1,20   +8,1% 
    Kupfer-Future      2,13       2,15  -0,6%    -0,01   -1,0% 
     
    

    Der Goldpreis gab seine Vortagesgewinne wieder ab. Der Preis für die Feinunze fiel zum US-Settlement um 0,6 Prozent auf 1.266,60 Dollar, lag damit aber nur knapp unter einem Dreiwochenhoch. Die Blicke der Gold-Investoren seien vor allem auf die Sitzung der Fed in der kommenden Woche gerichtet, hieß es. Zinserhöhungen wären negativ für Gold, das selbst keine Zinsen abwirft.

    MELDUNGEN SEIT MITTWOCH 17.30 UHR

    ERDBEBEN ITALIEN

    Zwei Monate nach dem schweren Erdbeben in Mittelitalien ist die Region am Mittwochabend erneut von mehreren Beben erschüttert worden. Nach Angaben des italienischen Instituts für Geophysik hatte das erste Beben eine Stärke von 5,5, gefolgt von einem zweiten der Stärke 6,1, das Epizentrum lag demnach bei Macerata in der Region Marken. Anders als bei der Katastrophe im August waren diesmal offenbar keine Toten zu beklagen. Es soll aber erhebliche Sachschäden geben.

    GELDPOLITIK EZB

    EZB-Chefökonom Peter Praet hält die Teuerung in der Eurozone für zu niedrig. Die Wirtschaft sei zwar widerstandsfähig, es blieben jedoch noch deutliche Abwärtsrisiken, sagte er und verwies auf die Entscheidung der Briten zum Verlassen der EU und andere externe Faktoren.

    BASF

    hat im dritten Quartal deutlich weniger verdient als im Vorjahr. Der Gewinn sank unterm Strich um 27 Prozent auf 888 Millionen Euro. Die Zahlen zu Umsatz und operativem Ergebnis hatte BASF bereits am 11. Oktober veröffentlicht. Die Jahresprognosen wurden erneut bestätigt. Das Unglück am 17. Oktober im Werk Ludwigshafen werde das Geschäftsjahr belasten, erklärte der Konzern.

    DEUTSCHE POST

    will zu dem laufenden Aktienrückkauf-Programm zusätzlich eigene Anteile erwerben. Im Anschluss an das aktuelle Programm sollen bis zu 3 Millionen Aktien zurückgekauft werden. Die zurückgekauften Aktien sollen ausschließlich für langfristige Vergütungsprogramme für Führungskräfte eingesetzt werden.

    FRESENIUS

    Nachfolgend ein Vegleich der Drittquartalszahlen mit den Konsensschätzungen (in Millionen Euro, Ergebnis je Aktie in Euro):

    3. Quartal                      2016    2015  Prognose 
    Umsatz                         7.339   6.940     7.319 
    EBIT vor Sondereinflüssen      1.082   1.027     1.092 
    Erg nSt und Dritten bereinigt    399     367       402 
    Erg je Aktie verwässert         0,73    0,68      0,74 
     
    

    Für das Gesamtjahr ist Fresenius etwas zuversichtlicher und erwartet nun ein Wachstum des währungsbereinigten Konzernergebnisses von 12 bis 14 (bislang 11 bis 14) Prozent. Die Prognose für Kabi wurde erhöht. Der Konzernumsatz soll weiter währungsbereinigt um 6 bis 8 Prozent steigen.

    FRESENIUS MEDICAL CARE

    Nachfolgend ein Vegleich der Drittquartalszahlen mit den Konsensschätzungen (in Millionen US-Dollar, Ergebnis je Aktie in US-Dollar):

    3. Quartal                       2016      2015  Prognose 
    Umsatz                          4.598     4.231     4.549 
    EBIT                              670       614       682 
    Ergebnis nach Steuern u.Dritten   333       262       324 
    Ergebnis je Aktie                1,09      0,86      1,06 
     
    

    Die Einschätzungen für das Gesamtjahr bleiben unverändert. Erwartet wird weiter ein währungsbereinigter Erlösanstieg um 7 bis 10 Prozent. Das auf die Anteilseigner der FMC entfallende Konzernergebnis soll um 15 bis 20 Prozent zulegen

    KION

    hat im dritten Quartal von einem starken Europageschäft profitiert. Umsatz und operativer Gewinn legten zu, die Markterwartungen wurden im Großen und Ganzen erfüllt. Der Umsatz kletterte um knapp 4 Prozent auf 1,28 Milliarden Euro. Das um Sondereffekte bereinigte EBIT) legte um 4,6 Prozent auf 127 Millionen Euro zu. Analysten hatten hier mit 135 Millionen Euro etwas mehr erwartet. Den Ausblick auf das laufende Jahr bekräftigte Kion.

    WACKER CHEMIE

    Nachfolgend ein Vegleich der Drittquartalszahlen mit den Konsensschätzungen (in Millionen Euro, Ergebnis je Aktie in Euro):

    3. Quartal                       2016      2015  Prognose 
    Umsatz                          1.346     1.358     1.399 
    EBITDA                            301       264       297 
    EBIT                              115       126       117 
    Ergebnis nach Steuern u.Dritten    64        60        58 
    Ergebnis je Aktie                1,29      1,21      1,19 
     
    

    Für das Gesamtjahr bekräftigte Wacker seine Prognose. Der Anstieg des bereinigten EBITDA wird am oberen Ende der Bandbreite von 5 bis 10 Prozent gesehen. Der Umsatz soll im niedrigen einstelligen Prozentbereich zulegen.

    SILTRONIC

    hat die Umsatzprognose für das Gesamtjahr leicht angehoben. Von Juli bis September setzte Siltronic 237,0 (Vorjahr 230,6) Millionen Euro um. Das EBITDA wuchs auf 36,9 von 29,3 Millionen Euro. Die EBITDA-Marge erreichte damit 15,6 Prozent und lag damit noch etwas über dem Niveau des zweiten Quartals von 15,3 Prozent und deutlich über dem des Vorjahres von 12,7 Prozent. Unter dem Strich blieb ein Periodengewinn von 3,9 Millionen Euro.

    SCHALTBAU

    hat in den ersten neun Monaten 2016 nach vorläufigen Zahlen einen Konzernumsatz von 365,2 Millionen Euro erzielt, ein Anstieg um 1,4 Prozent. Damit habe das Unternehmen die eigenen Erwartungen nicht erreicht, teilte der Verkehrstechnikkonzern mit. Der Auftragseingang stieg von Januar bis September um 7,9 Prozent auf 423,6 Millionen Euro. Der operative Gewinn sei von höheren strukturellen Kosten belastet worden und verringerte sich auf 16,3 von 27,5 Millionen Euro. Im dritten Quartal halbierte sich der Betriebsgewinn sogar.

    ABB

    Nachfolgend ein Vegleich der Drittquartalszahlen mit den Konsensschätzungen (in Millionen US-Dollar, Ergebnis je Aktie in US-Dollar):

    3. Quartal                  2016      2015  Prognose 
    Auftragseingang            7.533     8.767     8.296 
    Umsatz                     8.255     8.519     8.338 
    Operatives EBITA           1.046     1.081     1.084 
    Ergebnis nach St u.Dritten   568       577       545 
    Ergebnis je Aktie           0,27      0,26      0,25 
     
    

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    October 27, 2016 01:33 ET (05:33 GMT)

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