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    Oktober 27, 2016 0

    MÄRKTE USA/Berichtssaison und US-Daten Impulsgeber für die Wall Street

    Posted by:KayZaremba onOktober 27, 2016

    Auf dieser Website wurde der Original Beitrag veroeffentlicht...

    NEW YORK (Dow Jones)–US-Konjunkturdaten und die Berichtssaison geben am Donnerstag die Richtung an der Wall Street vor. Der Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter fiel besser als erwartet aus. Der Rückgang war mit 0,1 Prozent im September geringer als das prognostizierte Minus von 0,6 Prozent. Zudem wurde der Vormonatswert leicht nach oben revidiert. Die Zahl der wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe fiel im Rahmen der Erwartungen aus.

    Die Daten verpuffen aber ebenso wie neue überzeugende Quartalsausweise bedeutender US-Unternehmen. Der Dow-Jones-Index notiert gegen Mittag (Ortszeit New York) kaum verändert bei 18.191 Punkten. Für den S&P-500 geht es um 0,2 Prozent nach unten, und der Nasdaq-Composite sinkt um 0,3 Prozent. Marktteilnehmer berichten von einem Ausverkauf bei defensiven Werten wie Immobilienaktien, die im Schnitt 2 Prozent verlieren. Die Sektoren Versorger und Industriegüter verbilligen sich um durchschnittlich 1 Prozent.

    „Die durchwachsen laufende Berichtssaison macht einen weiteren deutlichen Anstieg der Aktienkurse zunehmend unwahrscheinlich“, so Aktienstratege Lee Wild von Interactive Investor. Am Vortag hatte vor allem Apple die Markterwartungen enttäuscht und die Wall Street gebremst. „Zudem sorgt die in knapp zwei Wochen anstehende Präsidentschaftswahl in den USA für Zurückhaltung“, ergänzt der Teilnehmer.

    Tesla, Ford und Twitter überzeugen - Groupon-Aktie unter Druck 
     
    

    Elektrisiert sind die Investoren von den nachbörslich veröffentlichten Tesla-Ergebnissen für das dritte Quartal. Der Hersteller von Elektro-Fahrzeugen hat zum zweiten Mal seit dem Börsengang im Jahr 2010 einen Berichtszeitraum mit einem Gewinn abgeschlossen. Beim Umsatz erzielte Tesla sogar einen Rekord. Die Titel legen um 2,9 Prozent zu.

    Der US-Autobauer Ford hat im dritten Quartal deutlich weniger verdient als im Vorjahr. Zum einen belasteten Rückrufkosten den Gewinn, zum anderen machte sich der allmählich abflauende US-Automarkt bemerkbar. In Europa steigerte Ford dagegen seinen Gewinn. Die im September gesenkte Prognose bestätigte der Konzern. Die Aktie fällt um 1,6 Prozent.

    Der Kurznachrichtendienst Twitter hat im dritten Quartal mehr umgesetzt als in Aussicht gestellt und den Verlust unter dem Strich verringert. Der Konzern kündigte eine Restrukturierung an, im Zuge derer 9 Prozent der Stellen weltweit abgebaut werden sollen. Die Aktie klettert um 0,9 Prozent.

    Unter Druck steht die Aktie von Groupon, die sich um 18,4 Prozent reduziert. Das Rabatt-Portal hat im dritten Quartal einen Verlust von 38 Millionen Dollar verbucht, während der Umsatz um 1 Prozent auf 721 Millionen Dollar zugelegt hat. Nachdem die Aktie im laufenden Jahr bereits um 73 Prozent zugelegt hat, kommt es zu verstärkten Gewinnmitnahmen.

    Qualcomm mit Milliardenübernahme 
     
    

    In der Halbleiterbranche gibt es eine weitere milliardenschwere Übernahme. Der US-Chiphersteller Qualcomm verstärkt sich in Europa mit der Akquisition des niederländischen Halbleiterkonzerns NXP, wie beide Unternehmen gemeinsam mitteilten. Qualcomm zahlt 110 Dollar pro NXP-Aktie in bar, womit die Niederländer mit 47 Milliarden US-Dollar bewertet werden. Für Qualcomm geht es um 3,8 Prozent nach oben.

    Qualcomm steht unter Druck, seine Abhängigkeit von Smartphones zu reduzieren. Ein Großteil der Umsätze stammt derzeit aus modernen Chips für mobile Geräte sowie aus Lizenzgebühren für Smartphones, die Qualcomm-Technologie einsetzen. Das war zwar bisher lukrativ, das Geschäft wächst jedoch nicht mehr so stark wie einst.

    Gold- und Ölpreise legen leicht zu 
     
    

    Der Goldpreis legt mit einer gestiegenen Nachfrage aus Indien leicht zu. Indien ist einer der größten Goldabnehmer weltweit. „Die erhöhte Nachfrage in Indien ist saisonal und kann daher auch schnell wieder nachlassen“, heißt es von der Commerzbank. Gestützt wird das Edelmetall auch von einem kaum veränderten Dollar. Zu Wochenbeginn war dieser noch auf den höchsten Stand seit mehreren Monaten gestiegen. Der Preis für die Feinunze steigt um 0,2 Prozent auf 1.270 Dollar.

    Die Ölpreise holen einen Teil ihrer Vortagesverluste wieder auf. Der überraschende Rückgang der wöchentlichen US-Lagerdaten konnte die Preise am Vortag nur kurzzeitig stützen. Wachsende Zweifel an einer möglichen Fördermengensenkung lasteten weiter auf dem Sentiment, heißt es. „Die meisten Teilnehmer gehen derzeit davon aus, dass sich die Opec auf keine Begrenzung einigen kann“, so Analyst Michael McCarthy von CMC Markets. „Und selbst wenn es zu einem Beschluss kommen sollte, bleibt fraglich, ob die vereinbarten Quoten eingehalten werden“, ergänzt der Teilnehmer. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI legt um 1,2 Prozent auf 49,77 Dollar zu. Für Brent geht es um 1,2 Prozent auf 50,60 Dollar nach oben.

    Die US-Anleihen setzten ihre Abwärtsbewegung fort. Die Rendite zehnjähriger Papiere steigt um 6 Basispunkte auf 1,85 Prozent. Damit dauert der Renditeanstieg an. Hintergrund ist die erwartete Zinserhöhung in den USA im Dezember, gepaart mit anziehenden Inflationsraten.

    Wenig Bewegung gibt es am Devisenmarkt. Der Euro zeigt sich weiter stabil über der Marke von 1,09 Dollar. Entscheidend für den Dollar vor der Fed-Sitzung in der kommenden Woche sei, wie am Freitag die Wachstumszahlen für das dritte Quartal ausfielen, so die Commerzbank. Diese dürften nicht enttäuschen, da dem Markt sonst schnell wieder Zweifel an einer Zinserhöhung im Dezember und der Dollar-Stärke kommen könnten. Der Commerzbank zufolge preisen Marktteilnehmer eine Dezember-Zinserhöhung mit einer Wahrscheinlichkeit von gut 70 Prozent ein.

    === 
    INDEX                  zuletzt          +/- %   absolut  +/- % YTD 
    DJIA                 18.190,70          -0,05     -8,63       4,39 
    S&P-500               2.135,58          -0,18     -3,85       4,48 
    Nasdaq-Comp.          5.232,58          -0,34    -17,69       4,50 
    Nasdaq-100            4.850,76          -0,20     -9,83       5,61 
     
    DEVISEN                zuletzt          +/- %  Do, 8:29   Mi,17:11   % YTD 
    EUR/USD                 1,0915         +0,07%    1,0907     1,0914   +0,5% 
    EUR/JPY               114,6069         +0,42%  114,1302     113,99  -26,2% 
    EUR/CHF                 1,0840         +0,02%    1,0837     1,0839   -0,3% 
    EUR/GBP                 0,8970         +0,63%    0,8924     1,1204  +21,8% 
    USD/JPY                 104,99         +0,36%    104,61     104,43  -10,6% 
    GBP/USD                 1,2169         -0,43%    1,2222     1,2228  -17,5% 
     
    ROHOEL                 zuletzt      VT-Settl.     +/- %    +/- USD   % YTD 
    WTI/Nymex                49,77          49,18     +1,2%       0,59  +13,6% 
    Brent/ICE                50,60          49,98     +1,2%       0,62  +13,3% 
     
    METALLE                zuletzt         Vortag     +/- %    +/- USD   % YTD 
    Gold (Spot)           1.270,10       1.267,15     +0,2%      +2,95  +19,7% 
    Silber (Spot)            17,65          17,63     +0,1%      +0,01  +27,7% 
    Platin (Spot)           965,71         962,80     +0,3%      +2,91   +8,3% 
    Kupfer-Future             2,17           2,15     +0,9%      +0,02   +0,5% 
    === 
    

    Kontakt zum Autor: [email protected]

    DJG/cln/ros

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    October 27, 2016 12:15 ET (16:15 GMT)

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