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    Oktober 31, 2016 0

    MÄRKTE ASIEN/Börsen von Trump-Sorgen gebremst

    Posted by:KayZaremba onOktober 31, 2016

    Auf dieser Website wurde der Original Beitrag veroeffentlicht...

    Von Ese Erheriene

    TOKIO/SCHANGHAI (Dow Jones)–An den Börsen in Südostasien ist am Montag das Trump-Gespenst umgegangen. Nach den erneuten FBI-Ermittlungen gegen die demokratische US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton in der E-Mailaffäre befürchteten Anleger in Asien verbesserte Wahlchancen für ihren republikanischen Kontrahenten Donald Trump. Wegen dessen wirtschaftspolitischen Vorstellungen gilt Trump nicht als Freund der Börsen. Allerdings hielten sich die Verluste der lokalen Aktienmärkte in Grenzen, einige Börsen verzeichneten sogar Aufschläge – allen voran jene in Australien, wo der Leitindex S&P/ASX-200 getrieben von steigenden Rohstoffwerten – mit Ausnahme von Öltiteln – 0,6 Prozent im Plus schloss. In Tokio gab der Nikkei-225 um 0,1 Prozent auf 17.425 Punkte ab, nachdem der japanische Leitindex zwischenzeitlich auf ein Zweitagestief gesunken war. In Schanghai fiel der Composite um 0,1 Prozent.

    Jüngsten Umfragen zufolge schmilzt der Vorsprung Clintons vor Trump mit den aktuellen Schlagzeilen. Damit stützten positive Wachstumsdaten aus den USA nur marginal. Auch die Wall Street hatte zum Wochenschluss negativ auf die Nachrichten um Clinton reagiert – trotz positiver BIP-Daten. „Die Politik stellt das beherrschende Thema im Moment. Die FBI-Ermittlungen sorgen ein wenig dafür, dass die Kapitalströme wieder verstärkt einen Trump-Sieg suggieren. Anleger sind wirklich besorgt“, sagte Marktstratege Chris Weston von IG.

    Australien schließt gegen den Trend im Plus 
     
    

    Am australischen Aktienmarkt kletterten in erster Linie die zuletzt arg gebeutelten Bankenwerte und Rohstofftitel aus dem Bergbausektor. Der gestiegene Goldpreis und zuletzt angezogene Rohstoffpreise wurden als Kursstützen im Rohstoffsektor genannt. Fallende Ölpreise belasteten derweil die entsprechenden Branchenpapiere. Auf Monatssicht verbuchte der australische Gesamtmarkt jedoch Verluste von 2,2 Prozent. Seit Jahresbeginn liegt der Index aber noch 0,4 Prozent höher.

    In China beendeten alle Indizes inklusive jenem in Taipeh auf Taiwan die Sitzung im Minus. In den vergangenen Monaten hatten sich insbesondere die Kernlandbörsen relativ ruhig gezeigt, weil Anleger bedingt durch die Renminbi-Abwertung verstärkt Gelder in Hongkong angelegt hätten, hieß es. Der chinesische Marktregulierer plant derweil personelle Veränderungen im Zuge der jüngsten Restrukturierungsschritte, wie Caixin Media berichtet. Auslöser sollen die Marktturbulenzen der jüngeren Vergangenheit sein.

    Schwache Daten aus Japan 
     
    

    Ebenfalls nicht zur Kauflaune ermunterte die schwache Industrieproduktion in Japan. Diese hatte sich im September entgegen den Erwartungen unverändert gezeigt. Ökonomen hatten einen deutlichen Anstieg erwartet. Auch die Einzelhandelsdaten verfehlten in Japan die Markterwartungen. Dennoch erholte sich die Börse in Tokio nach einem ersten Schrecken wieder. Selbst ein mit den Trump-Sorgen anziehender Yen belastete die Börse in Tokio nicht stärker. Der US-Dollar fiel zum Börsenschluss auf 104,76 Yen nach Wechselkursen klar über 105 Yen noch am Freitag.

    Die Ölpreise erhielten einen Dämpfer vom Erdölkartell Opec. Dieses hatte seine Chance vertan, den Verhandlungsmarathon am Wochenende zu nutzen, um die geplante Förderkürzung auf den Weg zu bringen. Damit besteht die Gefahr, dass die Einigung vom vergangenen Monat in Algier im Sande verläuft. Die global gehandelte Ölsorte Brent rutschte wieder unter die 50-Dollarmarke und kostete pro Fass 49,48 Dollar nach Preisen um 50,50 Dollar zur gleichen Zeit am Freitag. In Australien verloren im Ölsektor Oil Search 1,9 Prozent, Petroleum Exploration in Tokio 2,6 Prozent und Cnooc in Hongkong 1,4 Prozent.

    Reedereiwerte gesucht 
     
    

    Unter den Einzelaktien legten Hitachi in Tokio um 5,1 Prozent zu, nachdem der Elektronikkonzern steigende Gewinne im ersten Halbjahr verkündet hatte. Titel der Reederei Mitsui O.S.K. schnellen um 5,6 Prozent nach oben, Mitsui will mit den Wettbewerbern Nippon Yusen und Kawasaki Kisen Kaisha die Container-Schifffahrt in einem Gemeinschaftsunternehmen bündeln. Nippon Yusen sprangen um 6,4 und Kawasaki Kisen um 0,4 Prozent. Toshiba erwartet operativ Rekordgewinne für den Zeitraum April bis September und lag damit auch über der Prognose des vergangenen Monats. Der Kurs zog um 0,5 Prozent an.

    AIA Group büßten in Hongkong knapp 5 Prozent ein, China will die Geldflüsse in Versicherungsprodukte in Hongkong eindämmen. Hanjin Shipping schossen in Seoul um 24,8 Prozent nach oben. Laut Berichten sollen fünf Gesellschaften für Aktiva der insolventen Reederei bieten. Des Weiteren will die südkoreanische Regierung eine staatliche Schiffsfinanzierungsgesellschaft gründen.

    In Sydney hoben Qantas Airways um 4,1 Prozent nach Vorlage von Erstquartalszahlen ab. Australia & New Zealand Banking rückten um 0,8 Prozent vor. Die Bank veräußert ihr Privatkunden- und Vermögensverwaltungsgeschäft in fünf asiatischen Staaten an die DBS Group in Singapur. Deren Titel verteuerten sich um 0,7 Prozent.

    === 
    Index (Börse)                   zuletzt   +/- %    % YTD   Ende 
    S&P/ASX 200 (Sydney)           5.317,70  +0,64%   +0,41%  07:00 
    Nikkei-225 (Tokio)            17.425,02  -0,12%   -8,45%  08:00 
    Kospi (Seoul)                  2.008,19  -0,56%   +2,39%  08:00 
    Schanghai-Comp. (Schanghai)    3.101,38  -0,09%  -12,37%  09:00 
    Hang-Seng-Index (Hongkong)    22.940,87  -0,06%   +4,68%  10:00 
    Taiex (Taiwan)                 9.290,12  -0,18%  +11,42%  07:30 
    Straits-Times (Singapur)       2.813,87  -0,08%   -2,39%  11:00 
    KLCI (Malaysia)                1.672,46  +0,13%   -1,18%  11:00 
    BSE (Mumbai)                  27.930,21  -0,04%   +6,94%  12:00 
     
    DEVISEN  zuletzt  +/- %    00:00  Fr, 10.58 Uhr   % YTD 
    EUR/USD   1,0955  -0,2%   1,0978         1,0906   +0,9% 
    EUR/JPY   114,94  +0,1%   114,88         114,72   -9,9% 
    EUR/GBP   0,8999  -0,1%   0,9003         0,8963  +22,2% 
    GBP/USD   1,2174  -0,2%   1,2194         1,2168  -17,5% 
    USD/JPY   104,94  +0,3%   104,62         105,18  -10,6% 
    USD/KRW  1144,80  -0,2%  1147,16        1145,48   -2,7% 
    USD/CNY   6,7721  -0,1%   6,7790         6,7796   +4,3% 
    USD/CNH   6,7842  -0,1%   6,7877         6,7924   +3,3% 
    USD/HKD   7,7550  +0,0%   7,7546         7,7543   +0,1% 
    AUD/USD   0,7604  +0,2%   0,7589         0,7584   +4,4% 
    === 
    

    Mitarbeit: Shuli Ren, Kosaku Narioka und Devlin Barrett

    Kontakt zum Autor: [email protected]

    DJG/DJN/flf/ros

    (END) Dow Jones Newswires

    October 31, 2016 05:53 ET (09:53 GMT)

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