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    Oktober 31, 2016 0

    Börse Frankfurt-News: Warten auf neue Impulse (Wochenausblick)

    Posted by:KayZaremba onOktober 31, 2016

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    FRANKFURT (DEUTSCHE-BOERSE AG) – 31. Oktober 2016. Knapp eine Woche vor der US-Wahl wird nicht mit großen Kurssprüngen gerechnet. Erfreut zeigen sich Analysten über die Quartalsberichtssaison.

    Keine Notenbankentscheidung vor der US-Wahl, keine großen Marktbewegungen ohne Notenbankentscheidung – das dürfte Analysten zufolge auch für die neue Handelswoche gelten. Daher wird überwiegend davon ausgegangen, dass sich die seit August anhaltende Seitwärtsbewegung um 10.500 Punkte auch in dieser Woche fortsetzen wird. In der letzten Oktoberwoche war das der Fall, am Freitag ging der Index mit 10.686 Punkten aus dem Handel. Am Montagmorgen liegt der Index bei 10.663 Zählern leicht darunter.

    Zahlen machen Hoffnung

    Genau beobachtet werden derzeit die wieder aufgenommenen FBI-Ermittlungen zur E-Mail-Affäre von Hillary Clinton. Für etwas Rückenwind sorgt unterdessen die Berichtssaison. Die kann sich der LBBW zufolge bislang durchaus sehen lassen. „Von den ersten neun DAX-Unternehmen legten über die Hälfte besser als erwartet ausgefallene Ergebnisse für das dritte Quartal vor, ein Drittel wagt einen mutigeren Ausblick“, erklären die Analysten. Allerdings stünden im November positiven Impulsen aus dem Unternehmenssektor restriktivere Signale der Notenbanken gegenüber, dazu kämen die US-Wahlen. „Die Volatilität dürfte im November wieder anziehen.“

    Auf Jahressicht wird laut Heinz-Gerd Sonnenschein von der Postbank aber die Maxime gelten: Steigende Unternehmensgewinne gleich steigende Aktienkurse. „Höhere Gewinne sind immer noch das Salz in der Suppe. Und dieses Salz wird nach unseren Berechnungen im kommenden Jahr wieder auf dem Tisch stehen.“ Auf Jahressicht erwartet er für DAX, Euro Stoxx, S&P 500 und Topix Niveaus über dem aktuellen Stand, das größte Kurspotenzial wird DAX und Euro Stoxx 50 zugetraut. „Kurzfristig dürften die Indizes aber in ausgeprägten Seitwärtsbewegungen verweilen.“

    In den kommenden Tagen legen unter anderem die Deutsche Lufthansa, Adidas, Vonovia, Beiersdorf und ProSiebenSat.1 ihre Bücher offen.

    „Charts lügen nicht“

    „Der DAX kommt wieder einmal nicht über die Widerstandszone um 10.800 Punkte hinaus, allen eigentlich guten Konjunkturdaten zum Trotz“, stellt Gregor Bauer fest. „Konjunkturdaten wechseln von gut nach schlecht und zurück, doch die Börse drückt eben die ‚Stimmung‘ der Investoren aus, und die wollen auf diesem Niveau nicht mehr kaufen.“ Daraus entstünden die charttechnischen Widerstandszonen, „und die lügen nicht“.

    Zumindest nach den US-Wahlen sollte es Bauer zufolge aber einen Impuls nach oben geben. „Egal wer gewinnt, damit ist erst einmal ein Stück Unsicherheit aus dem Markt.“ Dieser Impuls werde bis in den nächsten Widerstandsbereich um 11.500 Punkte tragen, dann müssten allerdings neue Stimuli für Investoren her. „Noch ist nicht absehbar, woher diese kommen, daher ist ein Rücksetzer auf dem 11.500-Punkte Niveau sehr wahrscheinlich.“

    Gut abgesichert nach unten

    Wie Karen Szola erläutert, mündete der Angriff auf den Widerstand um 10.800 Punkte zwar in einen leichten Abprall nach unten, dennoch habe sich der DAX in eine passable Ausgangsbasis für weitere Kurszuwächse gebracht. Als Stütze diene aktuell noch die überwundene Trendlinie bei rund 10.630 Punkten, die die Bewegungshochs seit dem 15. August miteinander verbinde, wie die technische Analystin für „Euro am Sonntag“ und „Börse Online“ erklärt. Die 50- und die 38-Tage-Linien bildeten danach um 10.550 Zähler das nächste Auffangbecken, gefolgt vom Juni-Aufwärtstrend, der von der Horizontalen um 10.400 Punkten darunter verstärkt werde.

    „Konsolidierungsspielraum stünde dem deutschen Aktienbarometer bis auf etwa 10.200 Punkte zur Verfügung, ohne dem aussichtsreichen Bild zu schaden“, meint Szola. Unterhalb dieses Kurslevels werde der vom Allzeithoch ausgehende Abwärtstrend wieder aktiviert. „In diesem Fall würde die 200-Tage-Linie bei aktuell 10.056 Zählern mit hoher Wahrscheinlichkeit einem Bestandstest unterzogen werden.“ Anleger sollten zunächst abwarten, ob der DAX in den kommenden Tagen erneut einen Angriff gen Norden startet. Mit dem signifikanten Ausbruch über die Jahresbestmarke bei 10.827 Punkten würde ein nachfolgender Anstieg besiegelt. „Damit würden die seit dem Sommer bestehenden Kaufsignale einmal mehr bestätigt. Dem sollte sich sukzessive Kurspotenzial bis zum Dezember-Hoch bei rund 11.400 Punkten anschließen.“

    Wichtige Konjunktur- und Wirtschaftsdaten

    Montag, 31. Oktober

    11.00 Uhr. Eurozone: BIP 3. Quartal.

    Dienstag, 1. November 15.00 Uhr. USA: ISM-Index Oktober. HSBC Trinkaus rechnet in der Industrie trotz Ölpreisanstieg nur mit einer leichten Verbesserung von 51,5 Punkten im Vormonat auf 51,8. Die Stimmung im Dienstleistungssektor – die Zahlen werden am Donnerstag veröffentlicht – würden mit erwarteten 56 Punkten zwar gut bleiben, hätten sich aber nicht weiter verbessert.

    Mittwoch, 2. November

    19.00 Uhr. USA: Zinsentscheid der US-Notenbank. Eine Woche vor den US-Präsidentschaftswahlen wird die Fed nach Ansicht der Commerzbank die Zinsen aller Wahrscheinlichkeit nach nicht erhöhen. Sie werde den Zinsschritt allerdings auf ihrer Dezember-Sitzung nachholen, die wirtschaftlichen Daten entwickelten sich schließlich in die von der Fed gewünschten Richtung.

    Freitag, 4. November

    13.30 Uhr. USA: Arbeitsmarktbericht Oktober. Laut DekaBank deuten die bislang vorliegenden Frühindikatoren auf einen mehr oder weniger unveränderten Arbeitsmarktbericht hin. Für den Beschäftigungsaufbau prognostizieren die Analysten 160.000 Stellen, für die Arbeitslosenquote 4,9 Prozent.

    Samstag, 5. November

    Börsentag Hamburg

    Die Börse Frankfurt ist mit einem Stand für alle Anlegerfragen vor Ort.

    Die Deutsche Börse ist mit drei Vorträgen vertreten:

    14:00 Uhr: Quote-Request und intelligente Ordertypen im börslichen Handel. Börse Frankfurt Zertifikate. 15:00 Uhr: Gold als Kapitalanlage – Xetra Gold als Produkt. Deutsche Börse Commodities. 17:00 Uhr: ETFs für Fortgeschrittene – Alternative Smart-Beta und Faktoren-Konzepte für mehr Rendite.

    Von: Anna-Maria Borse
    31. Oktober 2016, © Deutsche Börse AG
    

    (Für den Inhalt der Kolumne ist allein Deutsche Börse AG verantwortlich. Die Beiträge sind keine Aufforderung zum Kauf und Verkauf von Wertpapieren oder anderen Vermögenswerten.)

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